01 Apr2020

Für Ziele stark machen

Im Juli fängts nun an zu brodeln. Es ist kaum vorherzusehen, was sich in der Gesellschaft oder im eigenen Bereich durch die bisherigen Maßnahmen verändert. Diese Ungewissheit setzt so manchem zu und kostet Kraft ... doch irgendwie spürt man schon Bewegung. Gerade jetzt ist es wichtig, verbleibende Gefühle von Stagnation und Ungewissheit noch ein bisschen zu ertragen, um innerlich stabil zu bleiben. Denn selbst wenn sich gefühlt kaum etwas bewegt, werden zahlreiche Erkenntnisse klarer und man kann erkennen, was man will, was wichtig ist und was schon passt - oder aber auch was NICHT passt. So können Hinweise auch als Missgeschick, Fehlverhalten, Unstimmigkeit mit anderen Menschen oder als Kritik in Erscheinung treten. 

Die ersten Menschen gehen bereits mutig voran und entdecken dabei ihre Kreativität ganz neu. Allerdings birgt diese schöpferische Energie gleichzeitig empfindlich feurige, wie auch verletzliche Qualitäten, die selbst auf Kleinigkeiten stark reagieren und auf allen Seiten zu unangemessenen Reaktionen führen können. Darum sollte man trotz Tatkraft sehr umsichtig mit sich und seinen Mitmenschen umgehen. Bestenfalls könnte man die Zeit zum Erholen schon mit einplanen, um den Wunsch nach Ruhe und Rückzug nicht zu überhören. 

Da die Veränderungen auf einen langen Zeitraum ausgerichtet sind, hilft es, wenn wir uns das langfristige Ziel vor Augen halten. Denn die Erfolge zeigen sich oft nur in kleinen Schritten. Dennoch wird trotz dem Gefühl, dass manche Mühe nicht lohnt, langsam die neue Ausrichtung sichtbar. Und weil der Samen gesät wurde, muss auch das Unkraut noch gejätet werden, bis das kleine Pflänzchen sprießt, um schließlich zur prächtigen Frucht zu reifen. Dazu brauchen wir Ausdauer und Disziplin, sonst verlieren wir die Ernte. 

Folgendes ist empfehlenswert:
In dieser Unsicherheit ist die Empfindsamkeit hoch und wir werden manchmal zu unerwartet heftigen Reaktionen gereizt. Hier sollten wir unpassende Aussagen und unüberlegtes Handeln natürlich vermeiden. Manchmal reicht es einfach aus, keine zusätzliches Öl ins Feuer zu gießen und zu warten, bis die Flamme erlischt. Am besten wäre es, nur die eigenen Gefühle aufmerksam zu beobachten und sich zu fragen: Wie könnte eine ruhige Lösung aussehen und diesen Standpunkt auch einzunehmen. Wenn wir unsere Resonanzfläche durch unsere eigenen Emotionen erforschen, können wir alte Verletzungen transformieren und frei davon werden. 

Meditation:
In unserem inneren sicheren Raum sind wir jederzeit geborgen und geschützt. Er ist immer erfüllt mit der Energie, die wir gerade brauchen: Sei es Achtsamkeit, Gelassenheit, Ruhe, Heilung, Transformation oder Kraft zum Loslassen. Darum lassen wir uns vom Atem oder der inneren Weisheit dort hintragen. Dann füllen wir unser Energiesystem und unseren Körper bis in jede einzelne Zelle und kommen danach wieder mit der Aufmerksamkeit in den gegenwärtigen Moment.

In der Natur ist der Juli meist ein stiller Monat - warm, aber oft auch nass. Mögen all unsere Samen gute Früchte tragen.

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